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Samstag, den 21. Mai 2011 um 14:33 Uhr

Was wäre ein selbstbestimmtes Leben?

Mitschrift einer Vorlesung von Peter Bieri, gehalten an der Akademie Graz: 21. bis 23. März. 2011, jeweils 19 Uhr im Stadtmuseum Graz.

Verfasserin: Maga. Gerlinde Knaus

 

Im Herbst 2011 ist in der Reihe "Unruhe bewahren"  des Residenz Verlags der Inhalt der Vorlesung (mit einigen Ergänzungen)  in einem neuen Buch von Peter Bieri mit dem Titel: "Wie wollen wir leben?", ISBN 978-3-7017-1563-3, veröffentlicht worden.



Wir wollen über unser Leben selbst bestimmen. Davon hängen unsere Würde und unser Glück ab. Doch was genau bedeutet das? Unser Denken, Fühlen und Tun ergibt sich aus den Bedingungen einer Lebensgeschichte. Wie können wir trotzdem Einfluss auf unser Leben nehmen, so dass es uns nicht einfach nur zustößt? Was für eine Rolle spielt dabei Selbsterkenntnis? Wann sind die Anderen eine Hilfe für Selbstbestimmung, und wann ein Hindernis? Wie hängen Selbstbestimmung und kulturelle Identität zusammen? Und welche Bedeutung hat dabei die Literatur?

Peter Bieri ist Philosoph und Schriftsteller, der auch unter dem Namen Pascal Mercier publiziert.

Er war bis vor kurzem Professor für analytische Philosophie an der Freien Universität Berlin; zuvor Professor in Heidelberg, Bielefeld und Marburg. Promotion und Habilitation in Heidelberg, Forschungsaufenthalte in Berkeley und Harvard. Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, Auszeichnung mit der Lichtenberg-Medaille, Ehrendoktor der Universität Luzern.

Unter dem Namen Pascal Mercier Autor von vier Romanen, darunter „Nachtzug nach Lissabon" und „Lea". Für das literarische Werk ausgezeichnet mit dem Marie-Luise-Kaschnitz Preis und dem Premio Grinzane Cavour.


 

Gerlinde Knaus schreibt diese Zeilen, um sie zu begreifen und besser zu verstehen Sie möchte – so wie andere auch – über ihr Leben selbst bestimmen. Auf Basis ihrer ganz eigenen Geschichte. Trotzdem und gerade deswegen. Gerlinde Knaus besuchte die Vorlesung „Was wäre ein selbstbestimmtes Leben?" von Peter Bieri, weil sie von seinem Buch „Nachtzug nach Lissabon" angetan war. Sie erkannte sich im Gelesenen selbst. Im Stolpern und Gelingen. Im Fallen und Aufstehen. Die Vorlesung empfand sie als sehr anregend und aufschlussreich. Das Gehörte und Geschriebene setzte einen (Schreib)-Prozess in Gang, der es ihr ermöglicht, sich selbst besser kennen zu lernen und ehrlicher mit sich selbst umzugehen.

Vollständiger Text der Mitschrift der Vorlesung (pdf-Format)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Januar 2012 um 13:26 Uhr
 
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